„Mindestens haltbar bis” steht auf der Packung. Nicht „tödlich ab”. Dieser Unterschied ist wichtiger, als die meisten denken.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum, kurz MHD, bezeichnet den Zeitpunkt, bis zu dem der Hersteller garantiert, dass ein ungeöffnetes Lebensmittel bei richtiger Lagerung Geruch, Geschmack und Nährwert behält. Was danach passiert? Meistens: nichts. Das Joghurt, das letzte Woche abgelaufen ist, ist ziemlich sicher noch tadellos.
Ich kaufe im Supermarkt bevorzugt die herabgesetzten Produkte mit kurzem MHD. Günstiger, und weggeworfen wird trotzdem nichts. Meine Nase, meine Zunge und meine Augen sagen mir, ob etwas noch gut ist.
MHD ist nicht gleich Verbrauchsdatum
Hier lohnt sich ein kurzer Blick auf den Unterschied:
Mindesthaltbarkeitsdatum („mindestens haltbar bis”):
Für die meisten Lebensmittel. Nach Ablauf: Sinne einsetzen, selbst entscheiden.
Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis”):
Für schnell verderbliche Lebensmittel wie Hackfleisch, frischen Fisch oder rohes Geflügel. Nach Ablauf: nicht mehr essen, ohne Ausnahme.
Was wirklich hilft
Wer geplant einkauft, richtig lagert und rechtzeitig verbraucht, muss sich um das MHD kaum Gedanken machen. Und wer beim Einkauf zu den herabgesetzten Produkten greift, spart Geld und rettet nebenbei Lebensmittel vor der Tonne.
Wie viel in Deutschland täglich im Müll landet, obwohl es noch gut wäre, und was du dagegen tun kannst: Lebensmittelverschwendung vermeiden
Und wie du Lebensmittel optimal lagerst, damit das MHD überhaupt gilt: https://das-geht-besser.tips/tipps/aufbewahren-und-frischhalten/
Kein Hochglanz. Kein Druck. Nur was wirklich funktioniert.
Ich schreibe, wenn ich etwas Sinnvolles zu sagen habe. Keinen Lifestyle, keine Schuldgefühle, keine Liste mit 50 Dingen, die du ab sofort anders machen sollst. Nur konkrete Sachen für deinen Haushalt, die ich selbst erprobt habe.
Beim Eintragen gibt es direkt meine kostenlosen Checklisten für Küche & Bad dazu.