Salzzitronen sind in der marokkanischen Küche ein Klassiker, der längst auch hier angekommen ist. Couscous, Eintöpfe, Salate, gebratenes Gemüse: Sie passen fast überall rein, wo du ein intensives, fermentiertes Zitronenaroma willst. Im Handel bekommst du sie gelegentlich, aber der Preis ist happig für das, was drinsteckt. Dabei benötigst du für selbst eingelegte Salzzitronen im Grunde nichts außer Zitronen, Salz und einem sauberen Glas.
Salzzitronen ersetzen frische Zitrone nicht eins zu eins. Ihr Geschmack ist tiefer, salziger und weniger scharf. Wer sie zum ersten Mal verwendet, tastet sich am besten mit kleinen Mengen ran.
Wann lohnt sich das Selbermachen?
Die Saison für europäische Bio-Zitronen liegt zwischen Dezember und März. Wer in dieser Zeit einlegt, bekommt Früchte auf dem Höhepunkt ihrer Schalenqualität. Weil Salzzitronen nach dem Einlegen drei bis vier Wochen Reifezeit benötigen und sich danach monatelang halten, lässt sich die Saison damit gut verlängern.
Auch Orangen lassen sich auf ähnliche Weise konservieren und nach demselben Prinzip als Salzorangen einlegen.
Was du brauchst
Sechs Bio-Zitronen, grobes Meersalz oder ein anderes Salz ohne Zusatzstoffe, kochendes Wasser, ein desinfiziertes Schraubglas. Das war es.
Wichtig: Wirklich Bio-Zitronen verwenden, weil die Schale mitverwendet wird. Bei konventionellen Früchten stecken Pestizide in der Schale, die du nicht essen willst.
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