Von Juni bis September gibt es heimische Himbeeren aus dem Freilandanbau. Wer sich das Aroma über den Sommer hinaus sichern will, aromatisiert damit Essig. Fünf Minuten Arbeit, zwei Wochen Geduld.
Welcher Essig als Basis?
Apfelessig ist die naheliegendste Wahl: mild, fruchtig, passt gut zur Himbeere. Heller Balsamico geht auch, macht den Essig etwas süßlicher und runder. Weißweinessig funktioniert, ist aber geschmacklich schärfer und dominiert das Himbeeraroma stärker. Ich nehme Apfelessig.
Warum Himbeeren nicht waschen?
Auf der Schale sitzen natürliche Hefen und Aromen, die beim Waschen teilweise verloren gehen. Wenn du die Beeren aus dem eigenen Garten oder von einem Markt hast, den du kennst, ist Waschen ohnehin überflüssig. Supermarkt-Ware kannst du kurz abspülen und gut abtropfen lassen.
Was tun mit den abgeseihten Himbeeren?
Nicht wegwerfen. Die ausgezogenen Beeren schmecken noch nach Essig und Himbeere und lassen sich prima in ein Salatdressing rühren oder auf Käse geben. Wer mag, püriert sie mit oder ohne Zucker und streicht sie aufs Brot.
Wofür eignet sich Himbeer-Essig?
Am naheliegendsten sind Blattsalat oder Tomatensalat. Er funktioniert aber in jedem Dressing, das etwas Frucht verträgt, und gibt einer schlichten Vinaigrette eine andere Richtung. Beeren eignen sich fürs Aromatisieren besonders gut, weil sie viel Geschmack schnell abgeben. Grundsätzlich geht das mit fast jedem Obst.
Wer einen Garten hat: Himbeeren sind unkompliziert. Mit Sommer- und Herbstsorten kommst du von Juni bis September an frische Früchte. Bienen und Schmetterlinge freuen sich laut NABU ebenfalls darüber.
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