Enzymreiniger sind aktuell der absolute Geheimtipp im Haushalt. Sie lösen hartnäckige Fette, entfernen unangenehme Gerüche (sogar von Haustieren) und reinigen alle glatten Flächen porentief rein. Der Haken? Im Handel zahlst du für einen Liter dieses „Wundermittels“ gut und gerne 15 bis 20 Euro.
Warum solltest du so viel Geld im Laden lassen, wenn du diesen Alleskönner für nur wenige Cent ganz einfach selbst herstellen kannst?
Das faszinierende Geheimnis hinter diesen Reinigern sind – wie der Name schon sagt – Enzyme. Das sind winzige Eiweißmoleküle, die Schmutz und Fett in ihre Einzelteile zerspalten. Und um diese Enzyme herzustellen, brauchst du kein Chemielabor, sondern lediglich einen ganz natürlichen Prozess: die Fermentation.
Alles, was du dafür tun musst, ist, deine ohnehin anfallenden Küchenabfälle (wie die Schalen von Bio-Zitronen, Orangen oder Mandarinen) mit Wasser und etwas Zucker anzusetzen. Der Zucker bringt die Fermentation in Gang, bei der ganz von selbst die gewünschten Enzyme entstehen. Du machst dich also komplett unabhängig vom Supermarkt und verwandelst deinen „Bio-Müll“ in einen absolut hochwertigen, herrlich duftenden Premium-Reiniger, der keine schädlichen Rückstände hinterlässt.
Wie genau du diesen Prozess startest, damit nichts schimmelt und die Fermentation perfekt gelingt, zeige ich dir in meiner erprobten Anleitung.
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