Vom Klein- und Großvieh

Nachdenken

Kleinvieh

Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass wenn sich viele Menschen entschließen, Dinge besser zu machen, dann kann dies zu gewaltigen Veränderungen führen. Vielleicht kann ich mit meiner Plattform ein wenig zu diesen Veränderungen beitragen. Denn wir sollten unsere gemeinsame Macht nicht unterschätzen.

Auch wenn die einzelne Maßnahme nicht die Welt verändert oder die Klimakatastrophe aufhalten wird, so ist sie dennoch ein wichtiger Beitrag, motiviert andere, ähnliches zu tun und macht einfach Freude.

Sehe ich also uns Konsumentinnen und Konsumenten in der Verantwortung, die notwendigen Veränderungen herbeizuführen, indem wir unser Verhalten grundlegend ändern? Ja, auch, aber nicht allein.

Die weitaus wirksameren Maßnahmen müssen Politiker:innen und Unternehmer:innen treffen, wir Konsument:innen können es nicht allein schaffen. Unser Job ist es, mit unserer Nachfragemacht, unserem Vorbild und unserem Engagement unseren Beitrag zu leisten. Und das ist gar nicht so schwer, bedeutet nicht immer Verzicht oder Verbot, sondern kann zutiefst befriedigend, bereichernd und schön sein.


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„Kleinvieh macht auch Mist.“ Das ist natürlich vollkommen richtig. Doch Großvieh macht noch viel größeren Mist. Daher müssen Politik und Wirtschaft mit uns gemeinsam vorangehen. Denn nur sie können die wirklich großen Veränderungen herbeiführen.

Daher wehre ich mich auch dagegen, dass wir zu sehr um unseren eigenen ökologischen Fußabdruck kreisen. Das Konzept ist prima, um eine Standortbestimmung durchzuführen und zu lernen, in welchen Bereichen man selbst wirksam seinen Fußabdruck verringern kann.

Es besteht jedoch die Gefahr, dass wir mit zu viel Kleinvieh-Nabelschau Politik und Wirtschaft, also das Großvieh, aus der Verantwortung entlassen. Das darf nicht passieren. Schuldzuweisungen oder darauf zu warten, dass jemand anderes die Probleme lösen wird, sind jedoch ebenso falsch. Wir alle sind Teil der Lösung.

Was meinst du? Können wir etwas bewegen? Und wie bewegen wir Politik und Wirtschaft?

Das Kaninchen habe ich übrigens in unserem Garten fotografiert.

Ich bin die Gründerin von 'das geht besser', lebe im westlichen Schleswig-Holstein und habe dort einen Naturgarten, in dem ich auch Gemüse anbaue. Ich freue mich, wenn ich andere Menschen ein wenig anstupsen kann, ihre Gewohnheiten zu überdenken und vielleicht auch zu ändern.

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