Rosenkohl hat ein Imageproblem, das er seit Jahrzehnten nicht loswird: Er sei so furchtbar bitter. Dabei schmeckt er heute kaum noch bitter. Die Bitterstoffe wurden ihm schon in den 1990er Jahren weggezüchtet. Wer ihn also seit der Kindheit meidet, sollte es noch einmal versuchen.
Rosenkohl im Winter: Wann er am besten schmeckt
Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse. Nach dem ersten Frost wird sein Geschmack noch milder, weil die enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt wird. Frisch vom Markt oder aus dem Garten macht das einen spürbaren Unterschied zu Rosenkohl aus dem Tiefkühlregal.
Wer tiefer einsteigen will: Das Kochbuch Rosenkohl rockt von Carola Heine widmet sich ausschließlich den grünen Kugeln.
Warum Maronen dazu passen
Maronen und Rosenkohl haben zur selben Zeit Saison. Maronen sind nussig und leicht süßlich, das gleicht die herbe Note des Rosenkohls aus. Dazu kommen Walnüsse für Biss, Greyerzer oder Bergkäse für Würze und Crème fraîche für die Bindung. Kein leichtes Gericht, aber ein leckeres.
Frische oder vorgegarte Maronen?
Frische Maronen müssen eingeschnitten und gekocht werden, bis sie aufplatzen. Das benötigt etwas Zeit. Vorgegarte Maronen aus der Packung sind die schnellere Variante und funktionieren genauso gut in diesem Auflauf.
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