Rote Bete hat einen Ruf, der ihr nicht gerecht wird. Wer sie nur als Salatbeilage aus dem Glas kennt, hat das Beste verpasst. Als Suppe mit Kokosmilch und Ingwer zeigt sie, was in ihr steckt: Die leicht erdige Tiefe der Rübe trifft auf Cremigkeit, Schärfe und Wärme. Das Ergebnis ist in 30 Minuten fertig und komplett vegan.
Rote Bete stärkt das Immunsystem, fördert die Verdauung, wirkt positiv auf Blutdruck und Blutbildung, und ihre Antioxidantien schützen die Zellen. Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt hat sie 2023/2024 zum Gemüse des Jahres gewählt, und das zu Recht.
Frische Rote Bete bekommst du von August bis November aus heimischem Anbau. Im eigenen Garten kannst du die Knollen bis in den Winter in der Erde lassen und bei Bedarf frisch ernten. Wer keine frische bekommt, greift auf vorgekochte, vakuumverpackte aus Deutschland zurück. Einen Hinweis vorab: Beim Schälen und Schneiden unbedingt Handschuhe tragen. Rote Bete färbt alles, was sie berührt.
Die Knollen lassen sich übrigens auch roh verarbeiten, zum Beispiel als Rote-Bete-Carpaccio. Und die Blätter landen nicht im Kompost: Sie schmecken als Pesto oder als Salatgrundlage.
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